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Barcodes

Parallele Striche und Lücken in verschiedenen Breiten – das sind die Zeichen der optoelektronisch lesbaren Schrift. Die individuellen Anordnungen dieser verschiedenen Zeichen sind bekannt als Balken-, Strich- oder Barcodes. Entziffert wird die optoelektronisch lebare Schrift mithilfe optischer Lesegeräte wie Kameras oder Scannern.

4D-Barcodes gehören die Zukunft

Im Jahr 2007 stellten Professoren der Bauhaus-Universität Waimar einen vierdimensionalen Barcode vor.

Sie tauften diese auf unsynchronisierte 4D Barcodes. Das Forscherteam an der Fakultät Medien im Studiengang Mediensysteme entwickelte ein neues Verfahren, dass die üblichen schwarz-weißen 2D-Codes auf vier Dimensionen erweitert: hinzu kommen Farbe und Zeit.

Mit diesen 4D-Barcodes können nun deutlich mehr Informationen übertragen und kodiert werden als es bisher mit den herkömmlichen 2D-Codes der Fall war. Die entsprechenden Scanner werden überall integriert sein. Eingebaut auf Internetseiten, angezeigt auf öffentlichen Displays wie Geldautomaten, Bildschirmen der öffentlichen Verkehrsmittel oder bei der Fernsehübertragung erhält der Nutzer unabhängig von Raum und Zeit zahlreiche weitere Informationen.

Mit der dazu gehörigen Software kann ein Benutzer etwa mit seinem Handy eine kurze Animationssequenz von einem farbigen Barcode ab filmen und die in der Matrix enthaltenen Daten dekodieren.

Der optische Datentransfer zwischen öffentlichen Displays und persönlichen mobilen Geräten, wie Handy, PDA oder Notebook, erreicht mit der Anwendung der unsynchronisierten 4D Barcodes eine neue Dimension.

 

Die neuen Dimensionen der Barcodescanner.

Eine Informationsübertragung funktioniert nicht nur ausschließlich zwischen öffentlichen bzw. persönlichen Displays, sondern kann auch zur Interaktion zwischen zwei Mobiltelefonen verwendet werden.

Als Anwendungsbeispiel kann die Erweiterung von den sogenannten eTickets genannt werden. Diese können momentan lediglich als 2D-Codes auf mobilen Geräten wie z.B. Handys vorgezeigt werden. Außerdem könnten aktuelle Flug- und Fahrpläne, Anschlussverbindungen oder andere relevante Reiseinformationen über die LCD-Displays etwa an Flughäfen oder in den ICE-Abteilen kontinuierlich oder spontan über einen 4D-Barcode auf die Handys der Reisenden übertragen werden.

4D-Barcodes haben nicht mehr viel gemeinsam mit den derzeitigen Strichcodes und Barcodescanner der aktuellen Technologie. Über Großdisplays in Kinos oder öffentlicher Plätze können integrierte 4D-Codes Informationen an das Publikum übermittelt werden, die diese dann über Handys entschlüsseln. 2D-Barcodes werden in Japan bereits auf Großleinwänden zu Werbezwecken verwendet. Mit dem neuartigen Verfahren könnte man diesen Kommunikationsbereich erheblich erweitern. Die Schwierigkeit der Anwendung liegt gegenwärtig darin, dass die verwendeten Displays nicht mit den mobilen Geräten synchronisiert sind, da hier noch ein passender Rückkanal vom Handy zum Display fehlt.

Auch dieser Problematik haben sich die Weimarer Forscher angenommen. Sie haben ein Verfahren entwickelt, welches mit der Differenz nicht nur umgehen kann, sondern auch die Datenrate und die Stabilität der Übertragung maximiert.